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Geld sparen bei Versicherungen

Versicherung ja/nein

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Dieser Artikel ist als Vorwort für die folgenden Artikel des Bereichs Versicherung gedacht. Zunächst muss man kurz an einem Beispiel erklären wie Versicherungen funktionieren:

Eine Versicherung hat einen Pool aus 1.000 Versicherungsnehmern. Über ein Jahr melden 200 davon Schadensereignisse mit einer Schadensumme von jeweils 250 Euro, die anderen 800 nicht. Die Versicherung hat nun über die Gesamtheit aller Versicherungsnehmmer eine Gesamtschadenshöhe von 200 * 250€ + 800 * 0€ = 50.000€. Der durchschnittliche Schaden pro Versicherungsteilnehmer beträgt somit 50 €. Das wäre die Prämie welche eine sogenannte faire Versicherung von jedem Versicherungsnehmer verlangen müsste. Wobei man schon an diesem Beispiel sieht, dass die Versicherung sich nur für diejenigen Leute lohnt, deren Schadenshöhe größer als die Versicherungsprämie ist. Die 200 Leute mit hohem Risiko werden sozusagen von den 800 risikoarmen Leuten subventioniert. Kurz gesagt, die Starken finanzieren die Schwachen.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 25. November 2011 um 10:08 Uhr

Private Krankenversicherung

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In der privaten Krankenversicherung (PKV) können sich all diejenigen Personen versichern, für die keine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) besteht. Dies betrifft vor allem Gutverdiener über einer bestimmten Einkommensgrenze (45.900 € brutto pro Jahr), Selbstständige und Freiberufler.

Für Gutverdiener ohne Familie bietet sich der Wechsel von der gesetzlichen in eine private Krankenversicherung an, da dadurch viel Geld gespart werden kann. Der Hauptunterschied dabei ist, dass der monatlich zu entrichtende Beitrag nicht in Relation zum Einkommen steht, sondern abhängig von Eintrittsalter, Geschlecht, Berufsgruppe und allgemeinem Gesundheitszustand ist. Dadurch fährt man als junger gesunder Mensch mit überdurchschnittlichem Einkommen sehr viel günstiger.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 25. November 2011 um 10:06 Uhr

Haftpflichtversicherung

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Wie am Einleitungstext zu erkennen ist, sind Versicherungen, die keine existenziellen Risiken abdecken, absolut unnötig.

Um das Thema existenzielles Risiko geht es vor allem bei der Haftpflichtversicherung. Wer einen hohen Sach- oder Personenschaden zufügt haftet mit seinem gesamten Vermögen, was eine lebenslange Zahlungsverpflichtung und den finanziellen Ruin bedeuten kann. Ich schreibe hier bewusst nur "kann", da die Wahrscheinlichkeit einen solchen Schaden in Existenz bedrohendem Umfang zu verursachen extrem gering ist. Sehr unwahrscheinlich heißt, dass ein solches Ereignis für gewöhnlich nicht eintritt (wie ein 6er im Lotto), es aber trotzdem hin und wieder passieren kann. Und genau diese verbleibende winzig kleine Restwahrscheinlichkeit führt dazu, dass der Abschluss einer Haftpflichtversicherung dennoch sinnvoll sein kann.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 25. November 2011 um 10:09 Uhr

Berufsunfähigkeit

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Für Alleinverdiener mit Familie bietet sich der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung an. Unter der Berufsunfähigkeit versteht man eine ärztlich bestätigte, dauernde Beeinträchtigung der Berufsausübung durch Krankheit, Unfall oder Invalidität.

Bei Berufsunfähigkeit kann man seinen bisherigen Beruf nicht mehr ausüben. Anders als bei der Erwerbsunfähigkeit, bei der man gar nichts mehr arbeiten kann, hat man bei Berufsunfähigkeit noch die Möglichkeit in einem anderen Beruf Fuß zu fassen. Übrigens werden hauptsächlich Menschen mit psychischen Leiden z.B. Burnout berufsunfähig.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 25. November 2011 um 10:11 Uhr

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