Um Heizkosten zu sparen, ist eine gute Wärmedämmung unerlässlich. Damit möglichst wenig Wärme entweichen kann, benötigt man isolierende Fenster und in Dachgeschosswohnungen ein wärmegedämmtes Dach. Am besten achtet man darauf, dass man erst ab einer Raumtemperatur von unter 18 Grad Celsius damit beginnt die Heizung an zu stellen und die Temperatur durch das Heizen 20 Grad nicht überschreitet. Wer diese Temperatur als zu kalt empfindet hat in der Vergangenheit ständig zu warm und zu viel geheizt und der Körper hat sich an die hohe Temperatur gewöhnt. Die Umstellung auf kühlere Temperaturen geht jedoch ebenfalls ziemlich schnell.
Geld sparen bei Öl und Gas
Gasanbieter wechseln
Jeder der ein eigenes Haus oder eine Wohnung mit Gasheizung besitzt, sollte analog zum Strom auch beim Gas regelmäßig den Tarif des aktuellen Anbieters mit denen der Konkurrenz vergleichen. Da der Wettbewerb auf dem Gasmarkt in den letzten Jahren sehr stark zugenommen hat, sind die Wechselprämien noch deutlich höher als im Strombereich. Schließt man bei einem Anbieter einen Strom- und einen Gasliefervertrag in Kombination ab, erhält man dadurch in vielen Fällen noch höhere Vergünstigungen. Einen Preisvergleich kann man unter www.verivox.de vornehmen. Auch wer in einer Mietwohnung mit Gaszentralheizung lebt, sich also nicht selbst um seine Gasversorgung kümmert und auch keinen eigenen Zähler besitzt, sollte bei seinem Vermieter bzw. der Hausverwaltung einen entsprechenden Wechsel anregen. In diesem Fall ist es sinnvoll sich die Unterstützung von anderen Mietern zu sichern.
3Sparpotenzial 3/5: 100 bis 500 € jährlich
Heizöltank füllen
Wer sein Domizil mit Öl heizt, sollte den (Roh-)Ölpreisverlauf während des Jahres gut beobachten, um dadurch einen Informationsvorteil zu haben und einen günstigen Einkaufszeitpunkt zu finden. Dafür bieten sich diverse Internetseiten an, die sich mit dem Thema Handel und Rohstoffe beschäftigen z.B. Handelsblatt oder Godmode Trader. Der Heizölpreis ist eng an den Rohölpreis gebunden und dieser weist wiederum einen starken Zusammenhang mit der Weltkonjunktur auf. Anders als der Gaspreis besitzt der Ölpreis typischerweise keinen saisonalen Verlauf (Winter teuer, Sommer billig). Gerade in Zeiten, in denen die Wirtschaft boomt, kann man von einer steigenden Ölnachfrage und dadurch einem höheren Preis ausgehen. Besonders in solchen Phasen sollte man also den Heizöltank lieber früher füllen, als zu lang zu warten und zu hoffen, dass der Preis irgendwann wieder fällt. Unter Umständen muss man dadurch deutlich mehr bezahlen. Allerdings ist es natürlich wie beim (Benzin) Tanken schwierig bis nahezu unmöglich immer den günstigsten Zeitpunkt zu erwischen. Ein Anbietervergleich lohnt sich aber immer. Also einfach mehrere Firmen anfragen und sich für das günstigste Angebot entscheiden.
3Sparpotenzial 3/5: 100 bis 500 € jährlich








